Die Workspace API ist die technische Grundlage jeder Anbindung an snori. Ob ein Automatisierungsdienst, dein eigenes Skript oder ein anderes Programm: Alle sprechen mit deinem Arbeitsbereich über dieselbe REST-Schnittstelle. Sie macht snori zum Knotenpunkt – Daten laufen kontrolliert hinein und ebenso kontrolliert hinaus.
Was ist die Workspace API?
Eine API ist eine Programmier-Schnittstelle: eine feste, dokumentierte Sprache, in der zwei Systeme miteinander reden. Die snori Workspace API folgt dem REST-Prinzip, dem verbreitetsten Standard im Web. Ein Programm ruft eine Adresse (einen Endpunkt) auf, schickt oder holt Daten und bekommt eine klare Antwort zurück – meist im Format JSON, das jedes moderne Werkzeug versteht.
Die Endpunkte spiegeln das, was du in snori ohnehin nutzt: Seiten anlegen und lesen, Zeilen in schlaue Tabellen schreiben, Einträge suchen oder aktualisieren. Statt an Menschen ist die API an Maschinen gerichtet – doch sie arbeitet auf denselben Inhalten und unter denselben Regeln wie die Oberfläche. Alles, was über die API passiert, ist versioniert und lässt sich zurückverfolgen. Weil die API im Tarif enthalten ist, entstehen dir für die Schnittstelle selbst keine zusätzlichen Kosten.
snori und die Workspace API: die zwei Richtungen
Jede Verbindung hat eine Richtung, und die API beherrscht beide – oft gleichzeitig.
snori als Ziel – Daten kommen herein
Ein anderes System schickt einen Datensatz an einen Endpunkt, und snori legt daraus eine neue Tabellenzeile oder eine neue Seite an. So sammeln sich Leads, Bestellungen oder Messwerte automatisch in deinem Arbeitsbereich, strukturiert und an einem Ort.
snori als Quelle – Daten gehen hinaus
Ein Programm liest über die API deine Tabellen und Seiten aus und reicht sie weiter: in ein CRM, in ein Data-Warehouse, in einen Report. snori wird zum zentralen Punkt der Wahrheit, aus dem sich deine anderen Werkzeuge bedienen.
So richtest du die Verbindung ein
- In snori öffnest du die Einstellungen für die Workspace API und erstellst einen Zugriffsschlüssel (API-Key) für genau diesen Workspace.
- Du legst fest, was dieser Schlüssel darf: nur lesen, anfügen, ändern oder auch löschen.
- In deinem Programm hinterlegst du den Schlüssel im Kopf der Anfrage und rufst den passenden Endpunkt auf.
- Fertig: Ab jetzt fließen die Daten in die Richtung und im Umfang, die du festgelegt hast.
Kein Zwischendienst ist nötig – wer selbst entwickelt, spricht direkt mit der API. Automatisierungsdienste nutzen dieselbe Schnittstelle im Hintergrund.
Wer darf auf deine Daten zugreifen
Das ist der Kern des Ganzen. Ein Zugriffsschlüssel bei snori kann nie mehr, als du ihm erlaubst. Die Rechte-Matrix ist einfach und trennscharf: Pro Schlüssel entscheidest du getrennt über lesen, anfügen, ändern und löschen – und über welchen einen Workspace er überhaupt reicht. Ein Schlüssel für einen Import-Dienst bekommt etwa nur „anfügen", ein Reporting-Skript nur „lesen".
Jeder Schlüssel gilt für genau einen Workspace und übernimmt niemals stillschweigend mehr. Alles, was der Schlüssel bewirkt, ist versioniert und lässt sich zurückholen. Brauchst du einen Zugang nicht mehr, ziehst du den Schlüssel zurück, und die Verbindung ist sofort tot. Deine Inhalte liegen dabei durchgehend verschlüsselt in einem deutschen, nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum.
API, Automatisierung oder KI – wann was?
Die Workspace API ist die gemeinsame Basis. Wer selbst programmiert oder ein bestehendes System anbindet, spricht direkt mit ihr. Wer ohne Code arbeiten will, schaltet einen Automatisierungsdienst wie Zapier dazwischen, der die API im Hintergrund nutzt. Soll snori aktiv Ereignisse nach außen melden, statt auf Abfragen zu warten, sind Webhooks der richtige Weg. Und wenn eine KI wie ChatGPT oder Claude lesen und schreiben soll, übernimmt die KI-Anbindung – immer unter denselben Rechten wie ein API-Schlüssel.