Ein Webhook dreht die übliche Richtung um: Nicht ein anderes Programm fragt snori „gibt es etwas Neues?", sondern snori meldet sich von selbst, sobald etwas passiert. Damit wird dein Arbeitsbereich zur aktiven Quelle – Ereignisse laufen in Echtzeit hinaus zu den Werkzeugen, die darauf warten.
Was ist ein Webhook?
Ein Webhook ist eine automatische Benachrichtigung von Maschine zu Maschine. Du hinterlegst eine Zieladresse (eine URL), und immer wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, schickt snori einen kleinen Datensatz an genau diese Adresse. Das Format ist meist JSON und enthält, was gerade geschehen ist – etwa welche Zeile neu angelegt wurde und in welcher Tabelle.
Der Unterschied zum klassischen Abruf ist entscheidend. Ohne Webhook müsste ein anderes Programm snori im Sekundentakt fragen, ob es Neues gibt – das kostet Zeit und Ressourcen und ist trotzdem immer etwas zu spät. Mit einem Webhook entfällt das Fragen komplett: snori spricht, sobald es etwas zu sagen gibt. Deshalb sind Webhooks der Standard, um Automatisierungen in dem Moment auszulösen, in dem der Auslöser wirklich eintritt. Weil sie Teil der Schnittstelle sind, kosten Webhooks bei snori nichts extra.
snori und Webhooks: die Richtung
Webhooks machen snori zur Quelle. Das Ereignis entsteht in deinem Arbeitsbereich, und die Meldung geht hinaus.
snori als Quelle – snori meldet, was passiert
Du legst eine neue Seite an, eine neue Zeile erscheint in einer schlauen Tabelle, ein Eintrag ändert sich: snori schickt sofort eine Nachricht an die von dir hinterlegte Adresse. Dahinter kann ein Automatisierungsdienst hängen, der daraufhin eine E-Mail verschickt, einen Slack-Beitrag postet oder einen Datensatz in einem CRM aktualisiert. snori ist der Startpunkt, dein nächstes Werkzeug übernimmt.
snori als Ziel – der umgekehrte Weg
Sollen Daten stattdessen in snori hineinlaufen, ist nicht der Webhook der Weg, sondern die Workspace API: Ein anderes System schreibt dann aktiv in deinen Arbeitsbereich. Webhook (hinaus) und API (herein) ergänzen sich – gemeinsam decken sie beide Richtungen ab.
So richtest du die Verbindung ein
- In snori öffnest du die Einstellungen für die Workspace API und erstellst einen Zugriffsschlüssel für diesen Workspace.
- Du hinterlegst die Zieladresse (URL), an die snori die Ereignisse melden soll.
- Du wählst, welche Ereignisse eine Meldung auslösen – etwa nur neue Zeilen oder auch Änderungen.
- Fertig: Ab dem nächsten passenden Ereignis schickt snori seine Nachricht in Echtzeit hinaus.
Kein Server auf deiner Seite muss dauernd nachfragen – die Meldung kommt von allein, sobald es etwas gibt.
Wer darf auf deine Daten zugreifen
Auch beim aktiven Melden bleibt snori sparsam. Eine Webhook-Meldung enthält nur, was für das Ereignis nötig ist, und geht ausschließlich an die Adresse, die du selbst eingetragen hast. Der zugehörige Schlüssel trägt genau die Rechte, die du festlegst, und gilt nur für einen Workspace. Willst du das Melden stoppen, deaktivierst du den Webhook oder ziehst den Schlüssel zurück – sofort ist Schluss. Alle Vorgänge sind versioniert, und deine Inhalte liegen verschlüsselt in einem deutschen, nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum.
Webhook, API oder KI – wann was?
Ein Webhook ist ideal, wenn snori etwas anstoßen soll, sobald es passiert – der Push nach außen. Willst du umgekehrt Daten aktiv aus snori abfragen oder hineinschreiben, nutzt du die Workspace API. Ohne eigenen Code fängst du Webhook-Meldungen am bequemsten mit einem Automatisierungsdienst wie Zapier auf, der die Meldung entgegennimmt und weiterverarbeitet. Soll eine KI auf deinen Arbeitsbereich zugreifen, ist die KI-Anbindung der passende Weg.